Treffen mit Anja Kofbinger

Anja Kofbinger

Gestern stand ein weiteres Treffen mit einer Politikerin auf dem Programm. Wir haben uns mit Anja Kofbinger getroffen. Sie ist Mitglied im Abgeordnetenhaus und Direktkandidatin in unserem Wahlkreis in Neukölln. In unserem Gespräch haben wir über die Mietsituation im Allgemeinen und natürlich im Speziellen über unsere Else gesprochen. Sie unterstützt unser Anliegen und wird auch auf unserem Hoffest am 24.03 zu Gast sein.

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Plakataktion

Wir sind immer noch fleißig am Plakate und Transparente malen, so auch vergangenen Samstag wieder. Einige der Plakate sollen ihren Platz an verschiedenen Wänden und Objekten im Kiez finden. Leider hat uns bisher das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Fotos: Max Merz

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Update zum Kaufvorgang

Wir wissen nun seit mehr als 3 Wochen das unser Haus verkauft wurde. Jedoch wissen wir immernoch nicht, an wen. Durch dieses Unwissen gibt es eine große Unsicherheit bei uns Bewohner*innen. Mit Blick auf den Berliner Wohnungsmarkt wird diese Unsicherheit noch verstärkt. Bei vielen anderen Häusern in Berlin wurden die Bewohner*innen nach einem Verkauf ihres Hauses durch Sanierungen und steigende Mieten verdrängt. Auch in unserem Haus würden steigende Mieten viele von uns zwingen, ihr Zuhause zu verlassen. Dies ist zutiefst beunruhigend für uns.

Die Intransparenz der Transaktion des Hauskaufs ist für uns als Betroffene problematisch. Es wäre wünschenswert, wenn wir als Bewohner*innen wüssten, wer unsere potentiellen neuen Eigentümer*innen sind. Auch wenn sich durch dieses Wissen nichts an unserem Eintreten für unsere Hausgemeinschaft ändern würde, so wüssten wir doch zumindest, wer uns gegenübersteht.

Allerdings wissen wir, dass die Abwendungsvereinbarung abgelehnt wurde. Mit der Abwendungsvereinbarung hätten die neuen Eigentümer*innen zumindest für eine gewisse Zeit etwas Sicherheit für unsere Wohnbedingungen gewährleisten müssen, indem sie sich verpflichten, bestimmte Vorgaben bezüglich Sanierung und Mieterhöhungen einzuhalten. Die Ablehnung dieser Abwendungsvereinbarung und ein Gegenvorschlag mit sehr kurzer zeitlicher Bindung lässt uns vermuten, dass die neuen Eigentümer*innen ein großes wirtschaftliches Interesse an unserem Haus haben. Auch deshalb befürchten wir nun, dass unser Haus zu einem Spekulationsobjekt gemacht werden soll und es den Käufer*innen um kurzfristige Spekulationsinteressen geht.

Doch egal wer die neuen Eigentümer*innen sind, wir wünschen uns, dass unser Haus von einer städtischen Wohnungsgesellschaft oder einer Genossenschaft gekauft wird. Dadurch würde uns unsere Unsicherheit und unsere Befürchtungen genommen. Denn nur so kann langfristig gewährleistet werden, dass wir, die Bewohner*innen, so wie wir jetzt sind, in der Else75 bleiben können!

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Demo gegen Verdrängung

Einige unserer Bewohner*innen waren gut ausgestattet mit Flyern, Plakaten und einem großen Transparent unterwegs auf der Interkiezionale Demo gegen Verdrängung. Wir möchten wie alle anderen aus Neukölln von Verdrängung Bedrohten in unserem Haus bleiben und dafür waren wir auf der Straße.

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Fanpost von Johanna

Heute hatten wir eine schöne Nachricht im Postfach. Auch wenn wir in unserem Haus bleiben wollen, freuen wir uns, dass uns Johanna ein neues Haus gemalt hat! Sie wünscht uns viel Erfolg und Energie für unseren Einsatz gegen den Verkauf unseres Hauses.

Dankeschön, Johanna!

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Else 75 Bleibt!

Wir haben keinen Bock uns aus unserem Haus verdrängen zu lassen, wir haben keinen Bock auf “Modernisierungen”, wir haben keinen Bock auf luxemburgische Investoren, wir wollen hier einfach in Ruhe wohnen! Deswegen haben wir unsere Meinung heute auf Transparente gemalt und sie an unsere Balkone gehängt. Stoppt den Ausverkauf der Stadt! Die Häuser denen die drin wohnen!

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