5. Bewohner*innen Treffen

Gestern fand bereits unser 5. Bewohner*innen-Treffen statt. Neben vielen Menschen aus unserem Haus war dieses Mal auch Frontal 21 zu Gast, die einen Teil unseres Treffens gefilmt haben.

Im Vorfeld zum Treffen kam es außerdem zu einem feierlichen abrollen unseres handgemalten 3 x 4 Meter Else-Transparents (Bild 1). Auch das wurde von Frontal 21 filmisch festgehalten. Wir sind gespannt, was dabei rauskommt.

Im Treffen ging es wie üblich um den Stand bei den Genossenschaften, die Frage des*der Käufer*in und anstehende Termine.

Den größten Punkt hat unser anstehendes Hoffest eingenommen, was mittlerweile gut gefüllt mit Programmpunkten ist.

Neben einer mobilen Siebdruckerei, bei der ihr euch T-Shirts und Beutel mit Else75-Eichhörnchen drucken könnt wird es außerdem einen SecondHand-Stand, (Live)-Musik und diverse Spielereien wie “heißer Draht”, Kinderschminken, uvm. geben.

Für das leibliche Wohl beziehen wir unsere Nachbar*innen mit ein und freuen uns über Bio-Brezeln aus der Endorphina-Bäckerei und Kaffee von Passenger-Coffee. Zusätzlich gibt es noch Kuchen und Salate der Hausbewohner*innen.

Es ist viel geboten und bestimmt für alle was dabei!

Also kommt zahlreich – wir freuen uns auf euch!

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Treffen mit Anja Kofbinger

Anja Kofbinger

Gestern stand ein weiteres Treffen mit einer Politikerin auf dem Programm. Wir haben uns mit Anja Kofbinger getroffen. Sie ist Mitglied im Abgeordnetenhaus und Direktkandidatin in unserem Wahlkreis in Neukölln. In unserem Gespräch haben wir über die Mietsituation im Allgemeinen und natürlich im Speziellen über unsere Else gesprochen. Sie unterstützt unser Anliegen und wird auch auf unserem Hoffest am 24.03 zu Gast sein.

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4. Bewohner*innen Treffen

Beim gestrigen Bewohner*innen-Treffen stand unser für den 24.03. geplantes Hoffest im Vordergrund. Wir haben einige schöne Ideen, wie wir unsere Hausgemeinschaft mit Nachbar*innen aus dem Kiez vereinen können. Für unser Hoffest planen wir einen Siebdruckstand, an dem man sich T-Shirts und Beutel mit unserem Eichhörnchen-Logo drucken lassen kann. Außerdem soll es Brezeln aus der benachbarten Endorphina-Bäckerei geben und natürlich Kaffee, Bier, Musik und was sonst noch alles dazu gehört. Am Mittwoch werden wir die abschließenden Details klären, um euch dann final einladen zu können.

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Plakataktion

Wir sind immer noch fleißig am Plakate und Transparente malen, so auch vergangenen Samstag wieder. Einige der Plakate sollen ihren Platz an verschiedenen Wänden und Objekten im Kiez finden. Leider hat uns bisher das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Fotos: Max Merz

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Update zum Kaufvorgang

Wir wissen nun seit mehr als 3 Wochen das unser Haus verkauft wurde. Jedoch wissen wir immernoch nicht, an wen. Durch dieses Unwissen gibt es eine große Unsicherheit bei uns Bewohner*innen. Mit Blick auf den Berliner Wohnungsmarkt wird diese Unsicherheit noch verstärkt. Bei vielen anderen Häusern in Berlin wurden die Bewohner*innen nach einem Verkauf ihres Hauses durch Sanierungen und steigende Mieten verdrängt. Auch in unserem Haus würden steigende Mieten viele von uns zwingen, ihr Zuhause zu verlassen. Dies ist zutiefst beunruhigend für uns.

Die Intransparenz der Transaktion des Hauskaufs ist für uns als Betroffene problematisch. Es wäre wünschenswert, wenn wir als Bewohner*innen wüssten, wer unsere potentiellen neuen Eigentümer*innen sind. Auch wenn sich durch dieses Wissen nichts an unserem Eintreten für unsere Hausgemeinschaft ändern würde, so wüssten wir doch zumindest, wer uns gegenübersteht.

Allerdings wissen wir, dass die Abwendungsvereinbarung abgelehnt wurde. Mit der Abwendungsvereinbarung hätten die neuen Eigentümer*innen zumindest für eine gewisse Zeit etwas Sicherheit für unsere Wohnbedingungen gewährleisten müssen, indem sie sich verpflichten, bestimmte Vorgaben bezüglich Sanierung und Mieterhöhungen einzuhalten. Die Ablehnung dieser Abwendungsvereinbarung und ein Gegenvorschlag mit sehr kurzer zeitlicher Bindung lässt uns vermuten, dass die neuen Eigentümer*innen ein großes wirtschaftliches Interesse an unserem Haus haben. Auch deshalb befürchten wir nun, dass unser Haus zu einem Spekulationsobjekt gemacht werden soll und es den Käufer*innen um kurzfristige Spekulationsinteressen geht.

Doch egal wer die neuen Eigentümer*innen sind, wir wünschen uns, dass unser Haus von einer städtischen Wohnungsgesellschaft oder einer Genossenschaft gekauft wird. Dadurch würde uns unsere Unsicherheit und unsere Befürchtungen genommen. Denn nur so kann langfristig gewährleistet werden, dass wir, die Bewohner*innen, so wie wir jetzt sind, in der Else75 bleiben können!

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3. Bewohner*innen-Treffen

Gestern hatten wir ein weiteres hausinternes Treffen, bei dem auch 2 Journalist*innen von Frontal21 zu Gast waren. Sie werden unseren Kampf filmisch begleiten und bei den geplanten Aktionen dabei sein. Auch ein Termin für das Hoffest wurde gefunden. Markiert euch den 24.03! Weitere Details zum Hoffest folgen natürlich, sobald es was konkretes zu berichten gibt.

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Treffen mit Dr. Fritz Felgentreu

Gestern haben sich Bewohner*innen der Else 75 mit Dr. Fritz Felgentreu, Mitglied des deutschen Bundestages für Neukölln, getroffen. Wir haben ihm unsere Situation erklärt, die er interessiert verfolgt hat. Wir freuen uns über jede Hilfe, die wir bekommen können.

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Demo gegen Verdrängung

Einige unserer Bewohner*innen waren gut ausgestattet mit Flyern, Plakaten und einem großen Transparent unterwegs auf der Interkiezionale Demo gegen Verdrängung. Wir möchten wie alle anderen aus Neukölln von Verdrängung Bedrohten in unserem Haus bleiben und dafür waren wir auf der Straße.

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Bewohner*innen-Treffen

Gestern haben wir uns schon zum zweiten Mal bei Snacks und Bier getroffen, die aktuellen Ereignisse Revue passieren lassen und Pläne für Aktionen und Events geschmiedet. Es ist schön zu sehen, wie solche Gegebenheiten zusammen schweißen und den Mut entstehen lassen, für unser Haus zu kämpfen. Andererseits bereitet uns allen die Ungewissheit wie es weitergeht auch gehörig Angst.

Nichtsdestotrotz haben wir für die Nahe Zukunft ein Hoffest geplant und werden darüber natürlich informieren, wenn es genaueres zu berichten gibt. Einige unserer Bewohner*innen werden auch auf der Interkiezionale anzutreffen sein. Ihr erkennt sie an dem Eichhörnchen-Plakat! Außerdem planen wir Flyeraktionen in der Nachbar*innenschaft, um diese zu informieren und solidarische Nachbar*innen zu animieren mit uns zu kämpfen. Am Sonntag findet auch wieder gemeinsames malen und basteln von Plakaten statt. Interessierte sind herzlich eingeladen sich vor Ort ein Bild zu machen und uns Bewohner*innen persönlich kennen zu lernen und Fragen zu stellen.

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